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1927 verfügte das heutige Malteser Krankenhaus St. Carolus über die Abteilungen Innere Medizin und Nervenkrankheiten, Nasen-, Ohrenkrankheiten, Röntgen- und Physiotherapie. Während des zweiten Weltkrieges und in der schwierigen Zeit danach waren die Ordensschwestern ständig bestrebt, das Krankenhaus medizinisch und pflegerisch auf hohem Niveau weiter zu entwickeln.
Direkt nach der Wende wurde die Trägerschaft durch die Borromäerinnen bekräftigt, was die Voraussetzung für die nun folgenden umfangreichen Sanierungs- und Baumaßnahmen war. Im Zuge dieser Baumaßnahmen wurden die Funktionsabteilung wie OP, Röntgen, Labor und Physiotherapie vollständig erneuert, ein neues Bettenhaus entstand, die im Altbau verbliebenen Räume wurden umfangreich saniert und entsprechen neuesten Anforderungen.
Im Jahr 2003 suchten die Borromäerinnen nach einem größeren Partner für die Trägerschaft des Krankenhauses. Gründe hierfür waren die gestiegenen Anforderungen durch die geänderten gesetzlichen Rahmenbedingungen sowie der Wunsch, das Haus in einen größeren Verbund zu integrieren. Nach guten gemeinsamen Gesprächen übernahm der Malteserorden am 1. Januar 2004 die Trägerschaft und überführte die Einrichtung in die regionale Malteser Betriebsträgergesellschaft Sachsen gGmbH.
Heute verfügt das Malteser Krankenhaus St. Carolus über 120 Betten in den Fachabteilungen Innere Medizin, Urologie und Chirurgie. Die Abteilungen Anästhesie, Intensiv- und Schmerzmedizin, Palliativmedizin, Radiologie, Labor, Physio- und Sprachheiltherapie und zahlreiche Kooperationen mit niedergelassenen Ärzten und anderen Krankenhäusern ergänzen das Leistungsspektrum des Hauses und machen das Krankenhaus zu einem angesehenen Gesundheitspartner in der Region. |