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Malteser Krankenhaus St. Carolus in Görlitz
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"Görlitz profitiert von dieser Fortbildung"

Dr. med. Andreas Lammert ist Chefarzt der Urologischen Klinik am Malteser Krankenhaus St. Carolus. Er organisiert gemeinsam mit Prof. Frank Steinbach den Gemeinsamen Urologentag.

Dr. med. Andreas Lammert, Chefarzt der Urologie am St. Carolus, im Gespräch mit Ralph Schermann, Sächsische Zeitung Görlitz, 01.11.2014.

Der gemeinsame Urologentag in Görlitz und Dresden hat sich zum stark beachteten Forum entwickelt. Mittlerweile gibt es diese Tagung seit zehn Jahren.

Herr Dr. Andreas Lammert, einmal in jedem Jahr sitzen Sie so manchen Abend, um eine besondere medizinische Fortbildung zu organisieren. Warum machen Sie das?
Weil aus einer Idee eine Institution geworden ist. Ich habe mir als Mediziner im Krankenhaus Dresden-Friedrichstadt erste Sporen verdient. 2005 fragte mich der dortige neue Chef, Professor Frank Steinbach, ob man nicht gemeinsam den wissenschaftlichen Austausch aufwerten könne. Daraus entstand der erste Urologentag, seitdem gibt es jährlich zwei – einen in Görlitz und einen in Dresden. Zu den Veranstaltern gehören mittlerweile auch das Tumorzentrum
Görlitz, die Sächsische Gesellschaft für Urologie, und wir arbeiten mit der Akademie der deutschen Urologen zusammen.

Also profitiert auch Görlitz davon?
Auf jeden Fall. Diese besondere Art der Fortbildung wird über die Landesgrenzen hinaus beachtet und hat sich etabliert. Die Veranstaltungsorte wechseln, an diesem Sonnabend waren wir zum Beispiel im Kloster St. Marienthal, aber immer gehören auch Stadtbesichtigungen dazu. Die Treffen sind aber auch eine Referenz an das St. Carolus Krankenhaus.

Die Urologie hat sich an dieser Klinik ja auch bedeutend entwickelt. Ich kann schon behaupten, dass wir mittlerweile ein sehr breites Spektrum abdecken. Derzeit vertiefen wir uns in die Neuro-Urologie, also in die Besonderheiten nervlich bedingter urologischer Erkrankungen.

Die Urologentage sind aber stets thematisch sehr breit gefächert?
Darauf legen wir aus zwei Gründen Wert. Erstens können wir hervorragende überregionale Referenten gewinnen, diesmal zum Beispiel Professor Michael Fröhner von der TU Dresden, der in Fachkreisen als ein Prostata-Experte gilt. Die Vorträge sprechen aktuelle Themen von Krebserkrankungen über Inkontinenz bis zur künstlichen Befruchtung an. Zweitens wollen wir nicht nur für Ärzte ein Treffpunkt sein. Es ist das besondere dieser Fortbildung, dass sie sich ebenso an das Praxispersonal und die Pflegedienste richtet.

Der niedergelassene Arzt bringt also seine Fachschwestern mit?
So ist es. Diesmal waren reichlich 40 Ärzte da, dazu kamen über 80 medizinische Mitarbeiter. Ich glaube, dieser Mix aus aktuellen wissenschaftlichen Forschungsaspekten, klinischen Erfahrungsberichten und urologischen Themen „über den Tellerrand hinaus“ hat unseren Urologentag zum stets begehrten Termin gemacht.

Gespräch: Ralph Schermann, Sächsische Zeitung Görlitz, 01.11.2014