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Malteser Krankenhaus St. Carolus in Görlitz

Intensivstation

Die Aufgabe der Intensivstation besteht darin, schwerkranke Patienten Tag und Nacht zu betreuen. Wir setzen dabei modernste Techniken und Apparate ein, um Patienten ständig zu überwachen und im Notfall rechtzeitig therapieren zu können.

Überwachung auf der Intensivstation. Im Vordergrund "Künstliche Niere"

Die Behandlung der Vitalfunktionen (Atmung und Kreislauf), die pflegerische Betreuung sowie die Organisation aller Prozesse und Abläufe wird durch die Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin sowie die Abteilung für Innere Medizin geleistet. Die Grunderkrankung wird von der betreffenden Fachabteilung (Chirurgie, Urologie, Innere Medizin) behandelt.

Vielleicht ist der Anblick von Technik und Geräten für Sie beängstigend. Wir möchten Ihnen mit einigen Erklärungen diese beunruhigenden Gefühle etwas nehmen.

Monitorüberwachung

Zur ständigen Überwachung der lebenswichtigen Organfunktionen wie z. B. Herzfrequenz, Blutdruck, Temperatur oder Sauerstoffsättigung sind Patienten über verschiedene Kabel mit einem Überwachungsgerät verbunden. Die Werte werden laufend gemessen und an den Überwachungsmonitor im Zimmer und zur zentralen Überwachungseinheit übermittelt.
Für bestimmte Erkrankungen verfügen wir auch über spezielle Geräte zur Messung  der Herz- und Leberfunktion.

Infusionen

Bei einer Intensivtherapie werden eine Reihe von Medikamenten über Infusionsleitungen direkt in das Blut geleitet. Pumpensysteme gewährleisten dabei eine exakte Verabreichung. Auch eine künstliche Ernährung ist so möglich.

Magensonden

Patienten können ebenfalls über Sonden ernährt werden, die durch Nase und Speiseröhre oder auch drekt durch die Bauchdecke (PEG, PEJ) in den Magen führen.

Rotorest-Bett

Das Rotorest Bett wird u.a. bei Lungenversagen (ARDS) eingesetzt.

Das Rotorest-Bett ist ein spezielles Krankenbett, das so aufgebaut ist, daß die Liegefläche um 62° nach rechts und links rotiert werden kann. Es wird eingesetzt, wenn Patienten aufgrund eines Lungenversagens (ARDS) behandlet werden. Durch die ständige Lageänderung wird jeweils die oben liegende Lungenhälfte besser belüftet, da das Patientengewicht und die Schwerkraft auf die unten liegende Seite drückt. Das heißt, daß man eine permanent wechselnde Belüftung der Lungenhälften erreicht.

Beatmungsgeräte

Störungen der Atmung und der Lungenfunktion erfordern oft eine künstliche Beatmung. Zumeist geschieht dies über einen Schlauch (Tubus) der über Mund oder Nase in die Luftröhre gelegt wird. In bestimmten Fällen wird ein direkter operativer Zugang zur Luftröhre (Tracheotomie) notwendig. Ein modernes Beatmungsgerät ersetzt oder unterstützt die Eigenatmung. Der Patient ist dabei durch Medikamente in einen Schlafzustand versetzt, so dass er durch die Beatmung nicht belastet wird.

Dialyse

Intensive Überwachung mit Dialysegerät

Patienten, die an einer Störung der Nierenfunktion erkrankt sind, wird gelegentlich über ein Schlauchsystem Blut entnommen, das mithilfe eines Filtersystems ("künstliche Niere") gereinigt und dem Körper wieder zugeführt wird. Dieser Prozess wird über Stunden oder Tage kontinuierlich fortgeführt bis sich die Nierenfunktion wieder stabilisiert hat.


Seelsorgerischer Beistand

Ein Gespräch, ein Gebet oder auch nur gemeinsames Schweigen kann Belastungen mindern, eine neue Perspektive finden lassen. Ärzte und Pflegepersonal vermitteln Ihnen gern seelsorgerischen Beistand.

 

 

 

Fragen Sie uns

Gern stehen wir Ihnen persönlich bei Fragen, Anregungen oder Kritik zu einem Gespräch zur Verfügung. 

Besuchszeit
15:30 - 17:30 Uhr

ITS im St. Carolus. Besuch auf der ITS ist nur nach Absprache möglich.

Nach vorheriger Absprache können Angehörige mit dem Pflegepersonal individuelle Besuchszeiten vereinbaren.