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Malteser Krankenhaus St. Carolus in Görlitz
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Ambulante Leistungen

Diabetischer Fuss

Gut zu Fuss trotz Diabetes

Oberarzt Dr. med. Hübschmann bei der Fussbehandlung

Oberarzt Dr. med. Hübschmann bei der Fussbehandlung

Gut zu Fuß sein. Die an sich normalste Sache der Welt ist für viele Menschen so selbstverständlich nicht. Nämlich dann, wenn wegen ihrer deformierten Füße jeder Schritt zur Belastung, ja zur Qual wird.

Fast jeder zehnte Deutsche erkrankt an Diabetes. Neben den 7,6 Millionen Menschen sind noch weit mehr betroffen, die es oft aber gar nicht wissen. Dabei ist ein medikamentös gut eingestellter Stoffwechsel entscheidend dafür, dass es nicht zu solchen dramatischen Folgen kommt. Der diabetische Fuß ist nach den Worten des Görlitzer Experten in drei Formen bekannt: gefühlgestört, durchblutungsgestört oder in einer Kombination aus beidem. Weil Diabetiker aufgrund der Nervenschädigungen weniger oder gar kein Schmerzempfinden in den Füßen haben, bleiben Verletzungen häufig unbemerkt. Risse in der Hornhaut, in den Zehenzwischenräumen oder Verletzungen durch Gegenstände, die man sich eingetreten hat, können sich entzünden und nur schwer heilen. Der regelmäßige Gang zur Fußpflege hilft.

Möglichkeiten der Therapie am Malteser Krankenhaus St. Carolus

„Ein diabetischer Fuß muss nicht zwingend zur Amputation führen“, so Dr. med. Hübschmann. Vorausgesetzt, dass der Stoffwechsel richtig eingestellt ist, gibt es verschiedene Therapien. Im interdisziplinären Zusammenspiel, das neben Ärzten auch Podologen und Orthopädieschuhmacher einschließt, seien die Heilungschancen nicht schlecht. Je eher man damit beginne, umso besser. Einmal geschädigte Nerven seien nicht mehr reparabel.

 

 

Auszug aus dem Text "Auch als Diabetiker gut zu Fuß" von Konstanze Knappe, Sächsische Zeitung Online, 13.02.2017.