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Malteser Krankenhaus St. Carolus in Görlitz

Operieren mit kleinen Schnitten

Schlüsseloch-Chirurgie

Mit minimalinvasiver Chirurgie oder Schlüsselloch-Chirurgie bezeichnet man endoskopische Operationsverfahren. Synonym wird dafür auch der Begriff "Laparoskopie" verwendet.

Ob eine Operation minimalinvasiv durchgeführt wird, entscheidet der Operateur im Gespräch mit Ihnen. Bei geeigneten Befunden und wenn keine erschwerenden Komplikationen vorliegen, sind diese in der Regel das Mittel der Wahl.

Diese Operationsmethode kann man sich wie folgt vorstellen:
Zur Trennung der einzelnen Gewebeschichten und zur Schaffung eines OP-Raumes wird das OP-Gebiet mit einem Gas aufgefüllt. Über den  Bauchnabel und zwei kleinere Einschnitte rechts und links davon werden eine Kamera mit Licht und die benötigten Geräte vor das OP-Gebiet gebracht. Der Operateur arbeitet dann anhand der von der Kamera auf einen Bildschirm übertragenen Bilder.

Auf Grund der kleineren Schnittwunden stellen sich diese Operationen überwiegend schmerzärmer dar. Patienten können in der Regel das Krankenhaus eher wieder verlassen, als bei offen durchgeführten Operationen. 

Geeignete Befunde für laparoskopische Operationen

  • Leistenbrüche
  • Gallensteine
  • Blinddarmentzündungen
  • Zwerchfellbrüche
  • Eingriffe an Leber und Milz
  • Operationen am Darmgut- und bösartige Tumoren im Dünn-, Dick- und Enddarmbereich

 

 

 

 

 

Ihr Ansprechpartner

Nils Walther
Nils Walther Chefarzt Facharzt für Chirurgie und Gefäßchirurgie
Sekretariat
Juanita Herold
Telefon: 03581 72-1102
Fax: 03581 72-1103
E-Mail

Über den Einsatz der minimalinvasiven Chirurgie am St. Carolus sprach Chefarzt Nils Walther beim Gesundheitsforum.

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