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Malteser Krankenhaus St. Carolus in Görlitz

Tumorerkrankungen an den Hoden

Tumorerkrankungen an den Hoden können durch Ultraschall- und Tastuntersuchungen sicher diagnostiziert werden. Veränderte Blutwerte geben zusätzlich Aufschluss über das Krankheitsbild.

Diese Erkrankungen treten am häufigsten bei Männern zwischen 20 und 40 Jahren auf und werden operativ entfernt: Über einen Leistenschnitt - ähnlich wie bei einem Leistenbruch - wird der betroffene Hoden freigelegt und anschließend abgesetzt. Die Funktionen des Mannes bleiben bei einem gesunden Resthoden voll erhalten.

Mit einer Untersuchung im Computertomographen und der histologischen Untersuchung des entnommenen Gewebes können wir anschließend feststellen, um welche Art Krebs es sich handelt und wie seine Ausbreitung ist. Damit kann entschieden werden, ob eine Folgetherapie notwendig ist.

Therapieverfahren

Chemotherapie und Bestrahlungstherapie sind die häufigsten Therapieverfahren, die nach der Operation zum Einsatz kommen. Eine Chemotherapie können Sie im Anschluss an den operativen Eingriff bei uns durchführen lassen; für eine Bestrahlungstherapie vermitteln wir Sie an eine entsprechende Facharztpraxis. In einigen Fällen kann auch eine Lymphknotenentfernung die weitere Therapie Ihrer Erkrankung sein, diese führen wir ebenfalls in unserer Klinik durch.

Ihr Ansprechpartner

Dr. med. Andreas Lammert
Dr. med. Andreas Lammert Chefarzt Facharzt für Urologie und
Medikamentöse Tumortherapie
Sekretariat
Birgit Serve
Telefon: (03581) 72-1202
Fax: (03581) 72-1203