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Malteser Krankenhaus St. Carolus in Görlitz

Berechnung/Zuzahlung

Das Engelt für die von uns erbrachten Leistungen richtet sich nach den gesetzlichen Vorgaben. Wenn Sie Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse sind, rechnen wir direkt mit Ihrer Kasse ab. Die gesetzlichen Rahmenbedingungen verpflichten uns jedoch dazu - soweit Sie uns nicht für den Behandlungszeitraum gültige Zuzahlungsbefreiung Ihrer Krankenkasse vorlegen -, Ihnen anteilige Kosten in Rechnung zu stellen: pro Kalendertag müssen Sie 10 Euro selbst zahlen (für höchstens 28 Tage im Kalenderjahr). Die Zuzahlung ist nicht für uns bestimmt; wir leiten Ihre Zuzahlungen an Ihre Krankenkasse weiter.

Gesetzliche Verpflichtung zur Eigenbeteiligung

Wir möchten Sie auf Ihre gesetzliche Verpflichtung zur Eigenbeteiligung hinweisen:

  • Als volljähriger Versicherter der gesetzlichen Krankenversicherung sind Sie bei einem vollstationären Krankenhausaufenthalt verpflichtet eine Eigenbeteiligung von 10,00 .- Euro pro Kalendertag zu leisten, sofern Sie nicht insgesamt von Zuzahlungen befreit sind
    - in diesem Fall legen Sie bitte einen Befreiungsnachweis vor.
  • Der Gesetzgeber hat die Einziehung dieser Zuzahlung nunmehr
    vollständig an die Krankenhäuser übertragen. Wir sind daher gesetzlich verpflichtet, dieses Zuzahlungen einzuziehen. Es handelt sich hierbei aber um eine Forderung Ihrer Krankenkasse, die nicht von den Krankenhäusern einbehalten wird, sondern lediglich weitergeleitet wird.
  • Bitte entrichten Sie nach Ihrem Krankenhausaufenthalt den fälligen Zuzahlungsbetrag um Unannehmlichkeiten für Sie und uns zu vermeiden.

Von der Zuzahlungspflicht grundsätzlich befreit sind:

  • Patientinnen und Patienten bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres
  • Patientinnen und Patienten, die als Sozialhilfeempfänger nicht Mitglied einer gesetzlichen Krankenversicherung sind
  • Patientinnen und Patienten von Trägern einer Berufsgenossenschaft
  • Heilfürsorgeberechtigte
  • Kriegsopferversehrte

Sie bekommen von uns eine Quittung über die gezahlten Beträge - diese können Sie als Beleg für bereits geleistete Zahlungen verwenden, falls Sie erneut stationär behandelt werden müssen und damit die oben genannte 28-Tage-Grenze überschreiten.

Wenn Sie privat versichert sind, stellen wir unsere Leistungen nach der Entlassung in Rechnung oder rechnen direkt mit ihrer Privatkrankenkasse ab.