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Malteser Krankenhaus St. Carolus in Görlitz

Neue Technik in der Röntgenabteilung

Das Malteser Krankenhaus St. Carolus hat eine neue Durchleuchtungsanlage angeschafft. Besonders Patienten mit Erkrankungen des Beckenbodens und Gefäßerkrankungen kann jetzt noch besser und schneller geholfen werden.

12.01.2016

Die neue Durchleuchtungsanlage basiert auf der Technik des Röntgens. Sie kommt insbesondere bei der Untersuchung von Patienten mit Erkrankungen des Magen-Darm-Bereiches zum Einsatz und spielt deshalb für das 2015 gegründete Malteser Beckenbodenzentrum eine große Rolle. Zum Beispiel können krankhafte Veränderungen des Enddarms nach einem Einlauf mit Kontrastmittel erkannt und mögliche Ursachen von Darmentleerungsstörungen ermittelt werden.

Weiterhin dient die Durchleuchtungsanlage der Diagnostik von Erkrankungen der Blutgefäße. Mit dem Verfahren der Digitalen Substraktions-Angiografie (DSA) lassen sich nach der Gabe eines Kontrastmittels Gefäßverengungen, -erweiterungen oder Missbildungen sehr gut erkennen. Durch diese moderne Diagnostikmöglichkeit kann das Malteser Krankenhaus St. Carolus bestimmte Erkrankungen noch besser und schneller erkennen und behandeln.

Die bisherige Durchleuchtungsanlage war 16 Jahre alt und nicht mehr auf dem neusten Stand. Deshalb hatte sich das Krankenhaus entschlossen, ein Ersatzgerät anzuschaffen. „Durch die neue Durchleuchtungsanlage können wir ein großes Spektrum radiologischer Untersuchungen abdecken und so die Erkrankungen unserer Patienten sehr gut diagnostizieren“, sagt Christoph Wilkowski, Prokurist und Technischer Direktor des Malteser Krankenhauses St. Carolus. „Durch unsere Investition in die neue Technik konnte die beim Röntgenvorgang notwendige Strahlenbelastung außerdem noch weiter verringert werden.“