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Malteser Krankenhaus St. Carolus in Görlitz

St. Carolus hilft bei Schlafproblemen

Schlaflabor im Malteser Krankenhaus wird erneut akkreditiert

08.02.2019
Dr. med. Jörg Lubrich, Chefarzt Innere Medizin, Malteser Krankenhaus St. Carolus, zusammen mit Susanne Fuchs an den Kontrollmonitoren im Schlaflabor (Foto: Stephanie Hänsch/Malteser)
Dr. med. Jörg Lubrich, Chefarzt Innere Medizin, Malteser Krankenhaus St. Carolus, zusammen mit Susanne Fuchs an den Kontrollmonitoren im Schlaflabor (Foto: Stephanie Hänsch/Malteser)

Pro Jahr werden im Malteser Krankenhaus St. Carolus 5.400 Patienten stationär behandelt, davon 1.600 Patienten in der Klinik für Innere Medizin, darunter sind ca. 300 Patienten, die zur Untersuchung ins Schlaflabor kommen. Es ist eines von 309 Schlafmedizinischen Laboren in ganz Deutschland und das einzige in Ostsachsen. Jetzt wurde die qualitativ gute Betreuung des Schlaflabors im Malteser Krankenhaus St. Carolus erneut gewürdigt. Die Deutschen Gesellschaft für Schlafmedizin und Schlafforschung rezertifizierte das Schlaflabor zum Jahresende 2018 und bescheinigte damit die anhaltend hohe Qualität.  

Das Schlaflabor des St. Carolus erhält Anfragen aus dem gesamten Bundesgebiet. „Unser Schlaflabor hat einen sehr guten Ruf. “, erklärt der Chefarzt der Inneren Medizin Dr. med. Jörg Lubrich die hohe Nachfrage. Die vier Betten der Station sind von Montag-Freitag stets ausgebucht.

„Das Malteser Krankenhaus St. Carolus überprüft derzeit die Erweiterung der Schlaflaborplätze aufgrund der starken Nachfrage“, so Hans-Ulrich Schmidt, Generalbevollmächtigter des Krankenhauses.

Patienten des Schlaflabors leiden nachts unter Atemstörungen, wie Schnarchen, Atemaussetzern oder Luftnot. „Mittlerweile untersuchen wir nicht nur Fragestellungen zu nächtlichen Atemstörungen, sondern auch aus dem neurologischen Bereich“, sagt der Chefarzt der Inneren Medizin Dr. med. Jörg Lubrich. Im Schlaflabor geben die Ärzte und Schwestern Empfehlungen, leiten Therapien ein (insbesondere nächtliche Heimbeatmung bei schlafbezogenen Atmungsstörungen) oder vermitteln Patienten an spezialisierte schlafmedizinische Zentren für die weitere Behandlung. Der Chefarzt für Innere Medizin kooperiert mit einem Arzt des Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden bei Voruntersuchungen und Einstellungen. Dazu zählt die Einstellung von Hypoglossus-Schrittmachern (Zungenschrittmacher). Die Geräte halten nachts den Spannungsverlust der Muskulatur im Mundbereich auf und sind eine Therapiemöglichkeit bei obstruktiver Schlafapnoe.

Das St. Carolus verfügt bereits seit Mitte der 90ziger Jahre über ein Schlaflabor.