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Malteser Krankenhaus St. Carolus in Görlitz

Malteser Strategie zur Weiterführung des Krankenhauses St. Carolus

Ein umfassendes Konzept beschreibt das Entwicklungsprogramm für die Zukunft

08.03.2019
Das katholische Krankenhaus St. Carolus in Görlitz wurde 1927 eröffnet. Der gewachsenen katholischen Kulturkern aus 90 Jahren Orden der Barmherzigen Schwestern vom Hl. Karl Borromäus und 14 Jahren Malteser  Trägerschaft hat heutige Malteser Krankenhaus auf besondere Weise geprägt.
Das katholische Krankenhaus St. Carolus in Görlitz wurde 1927 eröffnet. Der gewachsenen katholischen Kulturkern aus 90 Jahren Orden der Barmherzigen Schwestern vom Hl. Karl Borromäus und 14 Jahren Malteser Trägerschaft hat heutige Malteser Krankenhaus auf besondere Weise geprägt.

„Der Standort und das Angebot des Malteser Krankenhaus St. Carolus in Görlitz sind zukunftsfähig und werden von den Maltesern weiter entwickelt und profiliert,“ gab die Geschäftsführung der Malteser Deutschland gGmbH hinsichtlich der weiteren Ausrichtung des Görlitzer Standortes bekannt. Als Basis des Entwicklungsprogramms dient ein umfassendes Konzept zur medizinischen und pflegerischen Zukunft des St. Carolus Krankenhauses.

Das Entwicklungsprogramm basiert auf einer umfangreichen Analyse statistischer Daten zur Bevölkerungsentwicklung, Leistungsentwicklung bestehender Krankenhäuser und den zu erwartenden Krankheitshäufigkeiten in den Landkreisen Görlitz und Bautzen bis zum Jahr 2030. Die daraus resultierenden Pläne der Geschäftsführung am Standort sehen einen Erhalt der vorhandenen Fachabteilungen und eine weitere Entwicklung und Profilierung der einzelnen Kliniken vor. „Wir vertreten die Auffassung, dass wir heute und in Zukunft genügend Patienten innerhalb unseres Leistungsspektrums in unserem Einzugsgebiet haben. Im Rahmen unserer Kernkompetenzen bieten wir moderne Medizin auf hohem Niveau in der familiären Atmosphäre unseres kleinen katholischen Krankenhauses,“ erklärt Krankenhausleiter Hans-Ulrich Schmidt.

Im Detail plant das Malteser Krankenhaus in Görlitz zukünftig neben dem Aufbau eines Darmkrebszentrums, dem Ausbau der Pneumologie sowie der weiteren Profilierung der Urologie durch innovative Technik, die wirkungsvolle medizinische und pflegerische Hinwendung zu älteren Patienten, auch mit Demenzerkrankungen, zu vernetzen mit den pflegerischen Leistungen des Malteser Hilfsdienstes. Ebenso ist dem MHK St. Carolus eine konsequente Kooperation und Abstimmung der medizinischen Schwerpunkte mit den umliegenden Krankenhäusern wichtig, wohl wissend, dass sich das Haus in Teilen auch im Wettbewerb zu anderen Krankenhäusern befindet.

„Die regionale Krankenhausvielfalt bietet Patienten die Wahl zwischen unterschiedlichen Anbietern mit unterschiedlichen Profilen. Das ist in unseren Augen, der Ausdruck eines natürlichen Wettbewerbsgefüges verschiedener Anbieter, dem wir uns mit eigenen guten Leistungen stellen. Unsere besondere Stärke liegt in einem gewachsenen katholischen Kulturkern aus 90 Jahren Orden der Barmherzigen Schwestern vom Hl. Karl Borromäus und 14 Jahren Malteser, der das St. Carolus Krankenhaus auf besondere Weise prägt,“ so Hans-Ulrich Schmidt.

Das St. Carolus wird zukünftig auch verstärkt in die Ausbildung von Allgemeinmedizinern investieren und will damit zur Stärkung der ländlichen Versorgung beitragen. Das ambulante Spektrum des integrierten Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) am Standort St. Carolus wird ausgebaut. Ebenfalls wird der Bereich ambulanter Palliativversorgung und Tagespflege mittels Kooperationen im Malteser Verbund gestärkt.

Im Bereich der Chirurgie wird das Krankenhaus die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern, wie Onkologen, Radiologen und Endoskopikern ausbauen und stärken und sich auch telemedizinisch mit umliegenden Krankenhäusern vernetzten. Die Urologie arbeitet bereits auf hohem Niveau. Mit geplanten Investitionen in neueste Technik, z.B. für die Steintherapie, wird das Angebot weiter profiliert.

Die Geschäftsführung plant bereits im nächsten halben Jahr einen ausreichenden Betrag zu investieren. „Durch die Profilierung werden wir die Attraktivität für unsere Patienten und auch als Arbeitgeber steigern,“ sagt Hans-Ulrich Schmidt. Dem Pflegenachwuchs bietet das Krankenhaus nach abgeschlossener Berufsausbildung unbefristete Verträge.