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Malteser Krankenhaus St. Carolus in Görlitz

15 Jahre und 3.500 Patienten – Jubiläum auf der 'Palli'

„Den Tagen mehr Leben geben“

08.04.2019
Mit palliativer Fachkenntnis und Zusatzwissen zum Wohle der Patienten arbeiten die Palliativmediziner (von links) Chefarzt Dr. J. Lubrich, Oberärztin S. Fischer, der ärztliche Leiter der Palliativstation Oberarzt Sven-Uwe Krone sowie der pflegerische Leiter Jens Menzel. 
Text und Foto: Stephanie Hänsch/Malteser
Mit palliativer Fachkenntnis und Zusatzwissen zum Wohle der Patienten arbeiten die Palliativmediziner (von links) Chefarzt Dr. J. Lubrich, Oberärztin S. Fischer, der ärztliche Leiter der Palliativstation Oberarzt Sven-Uwe Krone sowie der pflegerische Leiter Jens Menzel.

Die Palliativstation am Malteser Krankenhaus St. Carolus feierte im vergangenen Jahr ihr 15-jähriges Bestehen und erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit. Seit der Eröffnung 2003 wurden über 3.500 Patienten palliativ-medizinisch und seelsorgerlich begleitet. „Wir sind froh, eine gute Struktur vorhalten zu können, was sich besonders im Jubiläumsjahr in einer weiteren Steigerung der Patientenzahlen zeigte,“ sagt der Chefarzt der Inneren Medizin Dr. Jörg Lubrich. Die palliative Versorgung sei ein Schwerpunktthema für die Malteser in Deutschland, betont auch der Generalbevollmächtigte des Malteser Krankenhaus St. Carolus. „Sie waren die ersten und sind bundesweit einer der größten Anbieter von ambulanten und stationären Palliativ- und Hospiz-Einrichtungen,“ so Hans-Ulrich Schmidt.

Der hohe Patientenzuspruch in Görlitz beruht auch auf den Fachkenntnissen und dem Zusatzwissen der drei behandelnden Ärzte und Pflegekräfte im Krankenhaus St. Carolus. Die Palliativmediziner Oberarzt Sven-Uwe Krone (Ltd.), Oberärztin Sabine Fischer und Chefarzt Dr. Lubrich verfügen zusätzlich über Abschlüsse in Pneumologie und Schmerztherapie, die eine ganzheitliche Behandlung der Patienten ermöglichen. Sieben der zwölf Pflegekräfte haben erfolgreich eine Palliativ Care-Ausbildung absolviert, welche neben der palliativen Grundhaltung, fachliche, soziale und ethische Kompetenzen vermittelt.

Anders als im hektischen Krankenhausalltag, strahlt die Palliativstation des Malteser Krankenhaus St. Carolus eine besondere Ruhe aus. Es stehen neun Betten in fünf Einzelzimmern und zwei Zweibettzimmern zur Verfügung. Die meisten Patienten kommen mit belastenden Symptome im Rahmen ihrer Krebserkrankung. Die Palliativmediziner helfen, die verbleibende Lebenszeit mit einer möglichst hohen Lebensqualität zu füllen. „Es geht uns darum, den Schmerz zu lindern und die Beschwerden erträglich zu machen. Dabei hilft die interdisziplinäre Zusammenarbeit der Palliativstation mit der Chirurgischen und Urologischen Abteilung,“ erklärt der Chefarzt die besondere fachliche Kompetenz der Station.

Zur palliativmedizinischen Komplexbehandlung im Malteser Krankenhaus St. Carolus gehört eine Vielzahl von pflegerischen, strukturellen und therapeutischen Merkmalen, die zu allen Zeiten zur Verfügung stehen. Dies wird auch vom medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK) überprüft, um erfolgreich zum Wohle der Patienten zu arbeiten.