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Malteser Krankenhaus St. Carolus in Görlitz

Gesundheitsforum: Hernienchirurgie

05.11.2019

Am Dienstag, dem 05. November 2019, um 18:30 Uhr, lädt das Malteser Krankenhaus St. Carolus wieder ein zur beliebten Vortragsreihe „SZ-Gesundheitsforum“. Die Zuhörer erfahren mehr über eine sehr häufig auftretende Krankheit und deren Behandlung - Hernien. Allein in Deutschland werden laut Aussage der Deutschen Herniengesellschaft jährlich rund 275.000 Leistenbrüche und ungefähr 100.000 Bauchwandbrüche operiert. Weltweit sind etwa eine Milliarde Menschen im Laufe ihres Lebens von einer Hernie betroffen. Dr. Alexandros Katsougiannopoulos, leitender Oberarzt in der Chirurgischen Klinik des Malteser Krankenhaus St. Carolus erklärt beim Gesundheitsforum die genauen Hintergründe zur Entstehung und Behandlung von Hernien.  

Was ist eine Hernie? Eine Hernie ist ein Eingeweidebruch, der durch eine Schwachstelle in der Bauchwand entsteht. Die Eingeweide dringen nach außen, wodurch eine sackartige Ausstülpung entstehen kann. Bei den Patienten wird dies  als „Beule“ in der Bauchregion sichtbar. Die Ärzte unterscheiden aufgrund der Lage, Lokalisation und Entstehung verschiedene Arten von Hernien. Im Volksmund bekannt ist insbesondere der Leistenbruch (Inguinalhernie). Wie entstehen Hernien? Ein oft unterschätztes Risiko beim Entstehen von Hernien ist das intensive Training der Bauchmuskulatur aber auch Übergewicht, Rauchen und Schwangerschaft und ebenso obstruktive Lungenerkrankungen oder Operationen im Bauchraum spielen eine negative Rolle.

Chirurgische Eingriffe bei Leisten- und Bauchwandbrüchen sind mit einem kurzen Aufenthalt im Krankenhaus verbunden, in bestimmten Fällen kann ambulant operiert werden, ältere und wenig belastbare Patienten können mit einem Aufenthalt von einem Tag rechnen. Im Malteser Krankenhaus St. Carolus wird der Behandlungsweg auf den Patienten abgestimmt. Dabei spielen der allgemeinen Gesundheitszustand, Begleiterkrankungen, Beruf und Präferenzen eine wichtige Rolle.

In seinem Vortrag wird Dr. Katsougiannopoulos erklären, wie Hernien am St. Carolus Krankenhaus durch minimalinvasive Operationsverfahren geheilt und ein erneutes Auftreten verhindert werden kann. Denn obwohl Hernien nicht immer Schmerzen versuchen, rät der Viszeralchirurg seinen Patienten zu einer operativen Behandlung, um die ausgestülpten Strukturen wieder in das Körperinnere zu verlagern und die Bruchpforte zu verschließen und zu sichern.

Nach seinem Vortrag im Veranstaltungsraum des Malteser Krankenhaus St. Carolus in Görlitz steht Oberarzt Dr. Alexandros Katsougiannopoulos bei der nachfolgenden Diskussion gern Rede und Antwort.

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Der Eintritt und das Parken sind an diesem Abend frei.

 

Thema: Hernienchirurgie - Minimalinvasive Operationen bei Leisten- und Bauchwandbrüchen
Ort: Veranstaltungsraum, 3. OG, Malteser Krankenhaus St. Carolus, Carolusstraße 212, 02827 Görlitz
Zeit: 18:30 - 20:00 Uhr
Referent: Dr. Alexandros Katsougiannopoulos, Lt. Oberarzt Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie am Malteser Krankenhaus St. Carolus