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Malteser Krankenhaus St. Carolus in Görlitz

Pflegenachwuchs im St. Carolus

10 Schüler beginnen die generalisierte Pflegeausbildung

04.11.2020
Die Auszubildenden des Jahrgangs 2020 und ihre Praxisanleiterinnen vor dem Haupteingang des Malteser Krankenhaus St. Carolus 
Celina und Alexander beim Blutdruckmessen mit Lernstethoskop
Die Auszubildenden des Jahrgangs 2020 und ihre Praxisanleiterinnen vor dem Haupteingang des Malteser Krankenhaus St. Carolus
Die Auszubildenden des Jahrgangs 2020 und ihre Praxisanleiterinnen vor dem Haupteingang des Malteser Krankenhaus St. Carolus 
Celina und Alexander beim Blutdruckmessen mit Lernstethoskop
Celina und Alexander beim Blutdruckmessen mit Lernstethoskop

Im September 2020 haben am Malteser Krankenhaus Görlitz zehn Auszubildende mit der neuen generalisierten Pflegeausbildung begonnen. Hinter Ihnen liegen einige Wochen theoretische Ausbildung an der medizinischen Berufsfachschule des Landkreises Görlitz. Jetzt absolvieren sie den ersten Praxiseinsatz und werden in den kommenden drei Jahren praktische Erfahrungen in den Fachabteilungen Innere, Chirurgie, Urologie und Intensivmedizin des Malteser Krankenhauses St. Carolus sammeln. Außerdem stehen externe Einsätze in benachbarten Einrichtungen auf dem Ausbildungsplan. Am St. Carolus lernen insgesamt 33 Schüler die Gesundheits- und Krankenpflege. Begleitet werden sie von den Praxisanleiterinnen Jeannette Scholich (Lt.), Alexandra Hoke und Anja Jenkner.

Celina und Alexander sowie drei ihrer Mitschüler beginnen bereits mit Vorerfahrungen, wie einem Freiwilligen Soziales Jahr (FSJ) oder einer Krankenpflegehelfer-Ausbildung. „Ich habe während meines FSJ viele positive Eindrücke gesammelt“, erzählt Celina. Durch ihre Familie ist sie in die Richtung ‚geschubst‘ worden, wie sie erzählt. Viele arbeiten bereits in der Pflege.“ Die 19-Jährige hat sich für das St. Carolus entschieden, weil es ein kleines überschaubares und herzliches Krankenhaus sei. Von den anderen Schwestern hat sie immer viel Unterstützung erfahren. Alexander begann vor drei Jahren im St. Carolus. Nach seinem FSJ blieb er dem Haus treu, begann eine KPH-Ausbildung, absolvierte Praktika und schloss in diesem Jahr als Krankenpflegehelfer ab. „Ich mache jetzt die Ausbildung zum Pflegefachmann, weil ich nicht Krankenpflegehelfer bleiben wollte“, erklärt er, „sondern mich weiterbilden und mehr über die Medizin und den menschlichen Körper wissen will.“ Um gut in die Ausbildung zu starten empfiehlt Alexander allen, die sich für einen Pflegeberuf interessieren, vor dem Ausbildungsstart ein Freiwilliges Soziales Jahr im Krankenhaus zu absolvieren.

Die generalisierte Pflegeausbildung bietet den neuen Schülern beste Chancen für eine Karriere in der Pflege. Die späteren Pflegefachfrauen und -männer können zukünftig Menschen sowohl im Krankenhaus als auch im Altenpflegeheim zu versorgen. Der Vorteil ist: Praxis und Theorie liegen sehr eng beieinander und nachfolgend warten größere Perspektiven als die herkömmliche Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege geboten hat.

 

Weitere Infos: www.pflegeausbildung.net | Bundesministerium für Familie, Frauen, Senioren und Jugend