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Malteser Krankenhaus St. Carolus in Görlitz

Malteser etablieren einen neuen Schwerpunkt in Görlitz

Nach der Zertifizierung als erstes demenzsensibles Krankenhaus in Deutschland, baut das Malteser Krankenhaus St. Carolus in Görlitz nun zusammen mit dem neuen Chefarzt für Innere Medizin den Schwerpunkt Gastroenterologie aus. 

14.12.2020
Marjan Stojanoski, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin und Palliativmedizin, Malteser Krankenhaus St. Carolus
(Foto: Stephanie Hänsch/Malteser)
Marjan Stojanoski, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin und Palliativmedizin, Malteser Krankenhaus St. Carolus

Anfang Dezember hat Marjan Stojanoski die Leitung der Klinik für Innere und Palliativmedizin am Malteser Krankenhaus St. Carolus in Görlitz übernommen. Der 37-Jährige ist Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie und spezialisiert auf gastroenterologische Diagnostik und Therapie, sowie Diagnostik der Leber-, Gallenwege und Pankreaserkrankungen.

Der gebürtige Mazedonier hat sein Medizinstudium in Bulgarien absolviert und kam nach dem Abschluss nach Deutschland. Am Krankenhaus in Hoyerswerda begann er seine Ausbildung als Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie, wurde nach kurzer Zeit Oberarzt mit dem Schwerpunkt Gastroenterologie und später hat er die Leitung der Gastroenterologischen Endoskopie am Haus übernommen. Im Frühjahr 2020 wechselte der Internist als Chefarzt für Innere Medizin und Gastroenterologie an das Klinikum Niederlausitz in Lauchhammer bevor er im St. Carolus die Stelle des Chefarztes übernahm.

„Mit Herrn Stojanoski haben wir einen erfahrenen Spezialisten als Chefarzt gewinnen können“, sagt Sven Heise, Geschäftsführer der Malteser Krankenhäuser in Sachsen: „Die Abteilung für Innere Medizin nimmt seit jeher einen zentralen Platz in der Patientenversorgung der häufig hochaltrigen Patienten des St. Carolus ein. Die Abteilung bietet mit Kardiologie, Pneumologie, Palliativmedizin und nun auch Gastroenterologie ein großes medizinisches Leistungsangebot für unsere Patienten. Gemeinsam mit Chefarzt Stojanoski werden wir das gastroenterologische Leistungsportfolio des Malteser Krankenhauses St. Carolus ausbauen und weiterentwickeln.“

„Das diagnostische und therapeutische Angebot der Pneumologie am St. Carolus ist gut etabliert mit Schlaflabor, Bronchoskopie, Endosonographie (EBUS)“, sagt der Chefarzt Stojanoski. „Wir werden die gastroenterologische Endoskopie aufbauen und  neue Methoden etablieren. In der Inneren Abteilung des St. Carolus bleibt die Kardiologie ein wichtiger Bestandteil unseres Versorgungsangebotes und ebenso die Palliativstation.“

Der neue Chefarzt wird am St. Carolus endoskopische Diagnostik anwenden, um Erkrankungen in Magen-, Darm- oder Leber frühzeitig zu erkennen, unter anderem: Vollwandresektion der Darmtumoren, Etablierung der KM-sonografischen Diagnostik, der Leber sowie Ausbau der endosonographischen Diagnostik und Etablierung der ERCP-Verfahren. „Ich schätze die Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern, wie z.B. Hausärzten und ambulanten Gastroenterologen und sehe es als wichtige Aufgabe unsere Kooperationsbeziehungen die schon existieren, zu pflegen, aufrechtzuerhalten und weiter auszubauen, gerade jetzt in dieser komplizierten aktuellen Lage“, sagt Stojanoski.

Eine weitere wichtige Aufgabe der Inneren Medizin des St. Carolus sieht der Chefarzt momentan in der Gewinnung von weiteren Assistenzärzten, die ihre internistische Facharztausbildung am Malteser Krankenhaus St. Carolus in Görlitz durchführen. Der Chefarzt bietet eine Ermächtigung für die Basisweiterbildung Innere Medizin und Gastroenterologie. Weiterhin können sich angehende Fachärzte der Inneren Medizin im St. Carolus als Kardiologen und Pneumologen ausbilden lassen.

Standortleiterin Daniela Kleeberg ist froh, dass der Übergang lückenlos stattfand und der neue Chefarzt eine weitere Facette zum umfangreichen Leistungsspektrum des St. Carolus hinzufügt. Die Chefarztstelle war vakant geworden, nachdem der ehemalige Chefarzt, Dr. med. Jörg Lubrich, Anfang Dezember nach 22 Jahren als Arzt am St. Carolus, für eine berufliche Zukunft in seine Heimat in Norddeutschland zurückgekehrt war.

 

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