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Malteser Krankenhaus St. Carolus in Görlitz

Diabetischer Fuß und Chronische Wunden

Behandlung des diabetischen Fußsyndroms und chronischer Wunden im Krankenhaus St. Carolus

Die stationäre und ambulante Behandlung von Patienten mit diabetischem Fußsyndrom stellt einen besonderen Schwerpunkt der Chirurgie im St. Carolus Krankenhaus dar. Die Behandlung eines diabetischen Fußsyndroms ist lebenslang erforderlich. Leider kann die Krankheit an sich nicht geheilt werden, der Therapeut ist immer gefragt, sobald der Patient Symptome aufweist. 

„Zu uns kommen Patienten mit Entzündungen, Fisteln, Abzessen, Ulzerationen sowie chronischen und schlecht heilenden Wunden. Viele dieser Betroffenen befinden sich oft schon über mehrere Monate in Behandlung. Durch eine interdisziplinäre Zusammenarbeit in unserem Haus kombinieren wir modernste Methoden der Wundbehandlung mit der Therapie der Grunderkrankung unter enger Zusammenarbeit mit dem  spezialisierten Wundmanager im Haus. Über die ambulante Versorgung im MVZ im St. Carolus Krankenhaus wird die nachstationäre Wundbehandlung begleitet.“ 
(Oberarzt Radoslaw Sidorowicz, Facharzt für Allgemeine Chirurgie und Urologie)

Sprechstunde Diabetischer Fuß und Chronische Wunden

Sprechstunde:   mittwochs von 12:30 – 16:00 Uhr und freitags von 12:00 – 15:00 Uhr
Terminvergabe:  Telefon: 03581-72 2200, E-Mail: mvz.goerlitz@malteser.org
Stationäre Einweisung:über MVZ am Malteser Krankenhaus St. Carolus, Notfallambulanz und niedergelassene Ärzte
Adresse:  MVZ am Malteser Krankenhaus St. Carolus, Erdgeschoss,St. Carolus Krankenhaus, Carolusstraße 212, 02827 Görlitz

Diabetisches Fußsyndrom

Störungen des Nervensystems und der Durchblutung infolge von Diabetes führen zu schwerwiegenden Schäden am Fuß. Kennzeichen des diabetischen Fußes sind ein gestörtes Gefühlsempfinden, ein hohes Risiko für das Auftreten von offenen Stellen, oft gepaart mit Infektionen oder dem Zusammenbrechen der Knochenstrukturen.

Therapie

Wir behandeln weitestgehend konservativ. Zuerst wird die Wunde angeschaut. Mittels Röntgen wird sichtbar, inwieweit die Knochen bereits betroffen sind. Ist eine Knochenläsion nachgewiesen, ist eine operative Therapie unumgänglich. Für die Wundheilung ist eine gute Durchblutung sehr wichtig. Bei Diabetischen Füßen sind häufig auch die Schlagadern betroffen. Eingeengte Gefäße können gedehnt oder mittels Gefäßprothesen ersetzt werden.

„Unser Ziel ist die frühe Diagnosestellung und die Therapie von Verletzungen oder Wunden an den Füßen bei Diabetikern. Es gilt, Amputationen wann immer möglich, zu vermeiden und die größtmögliche Beweglichkeit des Patienten zu erhalten.“ (OA Sidorowicz)

Der Chirurg rät:

"Die beste Vorsorge ist, wenn sich die Patienten selbst jeden Abend ihre Füße anschauen, um Verletzungen, Entzündungen, Rötungen oder Hautläsionen zu erkennen. Wenn ‚ja‘, ist der Gang zum Arzt unumgänglich, wenn alles in Ordnung ist, ist es umso besser. Eine chronische Wunde oder Nekrose ist oft mit einer starken Geruchsbelastung verbunden, die das Umfeld des Patienten auf das Problem aufmerksam macht." (OA Sidorowicz)

Neu:

Ambulante Sprechstunde für Chronische Wunden und Diabetisches Fußsyndrom

Terminvergabe:
Telefon: 03581-72 2200
E-Mail: mvz.goerlitz@malteser.org