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Malteser Krankenhaus St. Carolus in Görlitz

Informationen Coronavirus

Sehr geehrte Patientinnen und Patienten,

das Thema Corona-Virus ist aktuell in aller Munde. Auch wir haben uns natürlich intensiv vorbereitet und möchten Ihnen einige Hinweise an die Hand geben. Das Robert-Koch-Institut in Berlin empfiehlt allen Patienten, die die typischen Symptome des Coronavirus aufweisen (Luftnot, Fieber, Husten und Kontakt zu infizierten Corona-Patienten oder Aufenthalt in Risikogebieten), zunächst den Hausarzt zu kontaktieren (am besten telefonisch) oder außerhalb der Sprechzeiten des Hausarztes bei der KV-Bereitschaftspraxis im Städtischen Klinikum Görlitz anzurufen. Bitte melden Sie sich auch dort zuerst telefonisch. Dieser entscheidet dann über die nächsten Schritte.

Sollten Sie mit den entsprechenden Symptomen in unser Krankenhaus kommen, bitten wir Sie, am Eingang der Notaufnahme zu klingeln. Wir werden dann zuerst telefonisch mit Ihnen Kontakt aufnehmen. Danach werden sich unsere Ärzte und Pflegekräfte um Sie kümmern.

Weitere wichtige Fragen beantworten wir hier:

Wichtige aktuelle Information zu Krankenbesuchen

Wir bitten alle Besucher, die Besuchszeiten auf maximal 2 Stunden pro Tag und insgesamt nur 1-2 Besucher pro Tag/pro Patient zu beschränken.

Wie kann man sich vor dem Virus schützen?

Unsere Empfehlung ist vor allem das Einhalten der allgemeinen Hygieneregeln. Dazu gehören:

  • regelmäßiges und sorgfältiges Händewaschen,
  • Niesen in die Ellenbeuge,  
  • Abstand zu Erkrankten (ca. 1 bis 2 Meter).

Diese Maßnahmen sind auch in Anbetracht der Grippewelle überall und jederzeit angeraten. Weitere Informationen finden Sie hier.

Von Urlaubsreisen oder Geschäftsreisen in die derzeit stark vom Virus betroffenen Gebiete ist abzuraten. Risikogebiete ändern sich fortlaufend und sollten tagesaktuell auf den Seiten des Robert-Koch-Instituts (RKI) eingesehen werden.

Ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in der Allgemeinbevölkerung zum Schutz vor akuten respiratorischen Infektionen sinnvoll?

Es gibt keine hinreichende Evidenz dafür, dass das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes das Risiko einer Ansteckung für eine gesunde Person, die ihn trägt, signifikant verringert. Davon ausgenommen sind die Empfehlungen zum Tragen von Atemschutzmasken durch das medizinische Personal im Sinne des Arbeitsschutzes. (RKI)

Wie kann man sich mit dem Coronavirus anstecken?

Die Ansteckung mit dem Coronavirus passiert über Tröpfcheninfektion, also über Husten oder Niesen. Der Unterschied zur Influenza (Grippe) ist gekennzeichnet durch die Inkubationszeit, die bei der Influenza ein bis zwei Tage beträgt, beim Coronavirus 2 – 14 Tage.

Welche Patienten sollten ins Krankenhaus?

Nur Patienten mit schwereren Symptomen, die voraussichtlich stationär behandelt werden müssen, sollten eine Notaufnahme aufsuchen. Bitte nutzen Sie dazu, wie oben beschrieben, die Klingel.

Wie ist der konkrete Handlungsablauf, wenn sich eine Person mit dem Verdacht im Krankenhaus meldet?

Grundsätzlich werden Personen, die befürchten, sich angesteckt zu haben und Symptome haben, im Krankenhaus einer Anamnese unterzogen. So ein begründeter Verdacht besteht, werden sie isoliert und ein Test abgenommen. Nach der Abnahme des Testes wird der Patient, sofern er nicht einweisungspflichtig ist, in die häusliche Quarantäne entlassen. Diese besteht mindestens 24 Stunden, bis das Testergebnis vorliegt.

Wie wird das Virus behandelt? Gibt es einen Impfstoff?

Nein. Eine spezifische Behandlung gibt es derzeit nicht, die Behandlung erfolgt wie bei anderen viralen Atemwegsinfekten symptomatisch. Antibiotika wirken bei Virusinfektionen nicht!

Wie sind die Malteser auf Corona vorbereitet?

Die Malteser sind auf eine mögliche Pandemie vorbereitet. Es existieren bei uns Maßnahmenpläne, die das genaue Prozedere für unsere Häuser vorgeben. Unser medizinisches und pflegerisches Personal ist nach einem Hygieneplan auf Grundlage der Richtlinien des Robert-Koch-Instituts (RKI) eingewiesen. Einmal täglich besprechen wir mit unseren Experten und Hygienikern die aktuelle Lage, sodass wir schnell und bestmöglich handeln können. Bei steigenden Infektionszahlen besteht die Möglichkeit, elektive (geplante) Operationen zu verschieben, um so weitere Bettenkapazitäten zu schaffen.

Wie schützen die Malteser ihr Personal vor einer Ansteckung?

Wir folgen den Empfehlungen des Robert Koch-Institutes zur Prävention der Übertragung, um so die Mitarbeiter und die Patienten zu schützen. Dazu gehört, dass wir alle Patienten bereits bei dem Verdacht auf eine Corona-Infektion in einen isolierten Bereich bringen. Der Patient wird dabei isoliert aufgenommen, sodass es zu keiner weiteren Ansteckung kommen kann. Unser Personal muss vor dem Kontakt mit dem Patienten Schutzkleidung in Form von Mund-Nasen-Schutz, Schutzkittel, Handschuhen und ggf. Schutzbrille anlegen. Zudem führen wir eine gründliche Händedesinfektion vor- und nach dem Patientenkontakt durch.

Wichtige Telefonnummern

Wichtige Telefonnummern:

  • Notfallambulanz am St. Carolus (24 Stunden besetzt): +49 3581 72-1167
  • Gesundheitsamt Görlitz: +49 3581 663-2671
  • Kassenärztlicher Bereitschaftsdienst: 116 117
  • Einheitliche Behördennummer: 115
  • Unabhängige Patientenberatung Deutschland: 0800 011 77 22
  • Bürgertelefon des Bundesgesundheitsministeriums: 030 346 465 100

Weitere aktuelle Informationen

Weitere aktuelle Informationen finden Sie auf diesen Websites:   

  • Hinweise zum Coronavirus - Landkreis Görlitz LINK
  • Robert-Koch-Instituts LINK
  • Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) LINK